Jägerstätter

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Das Stück spielt von 1933 bis 1943

Im Februar 1943 verweigert  der aus der kleinen Gemeinde Sankt Radegund im Bezirk Braunau stammende Bauer Franz Jägerstätter aus Gewissensgründen den Wehrdienst. Mit allen Mitteln versucht der Familien- und Freundeskreis ihn abzubringen, Hochmut und Ungehorsam werden ihm vorgeworfen, aber selbst der Linzer Bischof, bei dem er Rat sucht, und der ihm ab­spricht, als einfacher Bauer eine Meinung darüber haben zu dürfen, ob dieser Krieg gerecht oder ungerecht sei, kann ihn nicht überzeugen.

Niemand versteht Franz, absolut niemand. Auf Wehrdienstverweigerung steht die Todesstrafe. Franz hat eine Ehefrau und drei kleine Töchter. Wie kann er seine Familie im Stich lassen, wie kann er ihnen das antun? Natürlich versucht anfänglich auch Franziska Jägerstätter ihren Mann umzustimmen. Als sie aber bemerkt, dass er unendlich allein dasteht mit seiner Entscheidung, stellt sie sich auf seine Seite: „Wenn ich nicht zu ihm gehalten hätte, hätte er gar niemanden gehabt.“  

Es folgen zwei Monate Haft im Wehrmachtsuntersuchungsgefängnis im Linzer Ursulinenkloster. Im Mai wird er nach Berlin überstellt. Franziska schickt ihm ein Foto mit den drei Töchtern. „Lieber Vater komm bald“, steht auf ein Leintuch gemalt, das die Kinder halten. Franz kommt beinah um vor Qual. Aber er gibt nicht nach, er kann nicht mehr zurück, er würde sich als Feigling fühlen.

Im Juli wird er von den Militärrichtern zum Tode verurteilt. Aber man setzt das Urteil noch aus, der Anwalt schreibt ein Telegramm an den Pfarrer von Sankt Radegund, er möge so schnell wie möglich mit Franziska nach Berlin kommen. Es geschieht, der Pfarrer und auch Franziska bitten Franz, seine Verweigerung zurückzunehmen. Er tut es nicht, ist aber glücklich, seine geliebte Frau noch einmal auf dieser Welt zu sehen.

Am 9. August 1943 wird Franz um 16 Uhr in Brandenburg/Havel enthauptet.


Mitwirkende

 

Alois Hangler
Regie, Produktionsleitung, Bühnenentwurf
Bernhard Pfusterer
"FRANZ JÄGERSTÄTTER"
Helga Stammler
"FRANZISKA JÄGERSTÄTTER", Regieassistenz, Kostüme, Requisiten
Lotte Bachmann
"ROSALIA JÄGERSTÄTTER"
Rebecca Binder
"THERESIA"
Bernhard Harringer
"OBERLEHRER, ORTSGRUPPENLEITER", Regieassistenz, Requisiten
Karl Erkner
"PFARRER FÜRTHAUER", Bühnenbau, Buffett
Herbert Seiringer (Bidre)
"BÜRGERMEISTER", Bühnenbau
Gruber Bernhard
"RUDI"
Gottfried Zwielehner
"BISCHOF VON LINZ"
Franz Reiner
"OFFIZIER IN ENNS"
Andreas Krautschneider
"DR. FELDMANN", Werbung
Theresa Grünbacher
"CHOR"
Antonia Hangler
"CHOR", Bühnenbau
Magdalena Hangler
"CHOR"
Klara Kriechbaum
"CHOR"
Christina Harringer
"CHOR"
Maria Seiringer
"CHOR"
Daniel Harringer
"CHOR", Bühnenbau, Bühnentechnik
Lukas Grünbacher
"CHOR", Bühnenbau, Bühnentechnik
Tobias Habring
"CHOR", Bühnenbau, Bühnentechnik
Florian Schweitzer
"CHOR", Bühnenbau, Bühnentechnik
Markus Schweitzer
"CHOR", Bühnenbau, Bühnentechnik
Johannes Erkner
"CHOR", Bühnenbau, Bühnentechnik
Caroline Hangler
Programmheft, Plakat, Bildbearbeitung, Souffleuse
Evelyn Lehner
Souffleuse
Gabi Pölking
Choreographie, Maske
Franz Reiter
Lichttechnik, Leitung Technik gesamt
Fritz Büchler
Bühnenbau, Platzeinweisung
Valentin Grünbacher
Bühnenbau, Bühnentechnik
Lukas Habring
Bühnenbau
Alois Lugstein
Bühnenbau
Mathias Ornetsmüller
Bühnenbau, Lichttechnik
Felix Pfusterer
Bühnenbau
Max Pfusterer
Bühnenbau
Tobias Reiter
Bühnenbau, Lichttechnik
Daniel Schweitzer
Bühnenbau, Lichttechnik, Tontechnik
Ludwig Seiringer
Bühnenbau
Wolfgang Reisinger
Tontechnik
Josef Nobis
Tontechnik, Videotechnik, Film
David Reiter
Lichttechnik
Josef Pfusterer
Videoschnitt
Veronika Krautschneider
Kostüme, Abendkassa, Buffet
Karin Grünbacher
Kartenverkauf, Abendkassa
Johannes Grünbacher
Kartenverkauf, Fotographie, Homepage, Archiv
Walter Schwecherl
Kartenverkauf, Film
Karl Gneiss
Kartenverkauf
Elisabeth Seiringer
Abendkassa, Buffet
Michele Kriechbaum
Maske, Bühnenmalerei
Renate Hangler
Bühnenausstattung, Buffet
Petra Köttl
Maske
Gabi Schlager
Maske
Claudia Erkner
Buffet
Stefanie Erkner
Buffet
Gabi Seiringer
Buffet
Karin Klement
Buffet